RSI ist eine Abkürzung für "Repetitive Strain Injury". Übersetzt bedeutet dies "Beschwerden durch sich wiederholende Belastungen".
Wie aus einem Bericht der U. S. National Academy of Sciences an das amerikanische Parlament hervorgeht, ist der Zusammenhang zwischen Bewegungswiederholungen am Arbeitsplatz und muskulo-skeletalen Gesundheitsstörungen mittlerweile als wissenschaftlich bewiesene Tatsache zu verstehen.
Sich ständig wiederholende Bewegungen können zu kleinsten Verletzungen in den beteiligten Organen führen und eine Körperreaktionen verursachen, die das Gewebe, insbesondere Muskeln und Bänder, langfristig schädigt.
Nach langen Diskussionen ist nun mittlerweile klar: Wer grundsätzlich bezweifelt, dass leichte, aber sich wiederholende Tätigkeiten zu Gesundheitsstörungen in den beteiligten Armen oder Beinen führen, argumentiert nicht mehr auf der Basis aktueller wissenschaftlicher Erkenntnis.
Das RSI-Syndrom tritt vor allem bei Menschen auf, die lange am Computer arbeiten. Aber auch Packer, die Kartons mittels eines Klebebandrollers zukleben, Kassiererinnen oder Arbeiter am Fliessband können davon betroffen sein.
Hauptursache sind nach heutigem Kenntnisstand mechanische Beanspruchungen der betroffenen Körperteile, die in ihrer Kraft relativ gering sein können, aber durch andauernde Wiederholungen langfristig schädlich sind.
Verstärkt werden diese mechanischen Beanspruchungen durch eine starre oder ungünstige Körperhaltung, unergonomische, also nicht körpergerechte Bewegungsmuster und Stress. Auch eine Sehnenscheidenentzündung, das Karpaltunnelsyndrom oder ein Tennisarm können sich zu RSI weiterentwickeln.
RSI und andere durch monotone Bewegungen am Arbeitsplatz verursachte Gesundheitsstörungen können verhindert und manchmal geheilt werden.
Wenn Sie noch keine RSI-Symptome haben, aber zu einer der genannten Risikogruppen gehören, tun Sie alles, um RSI zu vermeiden. Sofern Sie bereits unter RSI leiden, helfen Ihnen die nachfolgenden Tipps hoffentlich auch, die schmerzhaften Auswirkungen zu lindern.