Samstag, der 19. Mai 2012Druckversion

Informationen zur Steh-Sitz-Dynamik

Kampf der einseitigen Belastung durch Abwechslung

Unser Körper benötigt Abwechslung. Jede dauerhafte, einseitige Belastung führt in der Regel zu schweren körperlichen Problemen und jede Abwechslung führt zu einer Verbesserung des Wohlbefindens. Dies ist der Grund, warum auch der Gesetzgeber bei Bildschirmarbeitsplätzen eine regelmässige Unterbrechung der einseitigen Tätigkeit vorschreibt.

Stehpult Drive von Officeplus

Stundenlanges unbewegliches Sitzen und die immer stärkere Konzentration auf Bildschirm und Tastatur lassen körperliche Bewegung kaum mehr zu. Gehirn und Hände müssen Höchstleistungen erbringen, der Rest des Körpers sitzt dagegen fast unbewegt.

Da hilft dann selbst der beste und beweglichste Bürostuhl nicht mehr weiter, extremer Bewegungsmangel ist die Diagnose. Als Folge wird auch die Durchblutung des Körpers schwächer und wir fühlen uns müde, matt und ausgelaugt.


Den Teufelskreis durchbrechen

Nun heisst es diesen Teufelskreis zu durchbrechen, der uns ansonsten in die Knie zwingt. Stehen Sie auf, verschaffen Sie sich Bewegung, werden Sie wieder beweglich und atmen Sie kräftig durch.

Büromöbel GO² move: Einrichtungsbeispiel

Sofort steigert sich Ihr Wohlbefinden, der Kreislauf wird angeregt und versorgt den ganzen Körper und das Gehirn verstärkt mit sauerstoffreichem Blut.

Arbeitsplätze, die einen Wechsel zwischen Sitzen und Stehen zulassen, werden heute noch von keiner offiziellen Norm gefordert. Aber die Fachleute sind sich einig: Solche Systeme beugen den Gefahren des Dauer-Sitzens vor, fördern das Wohlbefinden und unterstützen die Konzentrationsfähigkeit.

Denn eine optimale Arbeitshaltung gibt es nicht. Wir brauchen Veränderung, Abwechslung und möglichst oft Bewegung, um gesund zu bleiben.


Die Umsetzung im Alltag

Schön und gut, sagen Sie jetzt vielleicht, aber wie soll ich das machen, wenn ich den ganzen Tag am Computer sitzen muss? Oder wenn ich den ganzen Tag von Sitzung zu Sitzung hetze und dazwischen noch unzählige Berichte lesen muss? Es gibt dafür zwei Lösungen.



  • Erweitern Sie Ihren Arbeitsbereich durch ein Stehpult. Stehpulte gibt es mittlerweile in unzähligen Variationen, passend zu allen Einrichtungsstilen. Und wenn bei Ihnen der Platz der begrenzende Faktor ist, können Sie sogar einen Stehpultaufsatz auf Ihren vorhandenen Schreibtisch montieren und gewinnen noch neuen Platz hinzu. Als nächstes müssen Sie natürlich Ihr Verhalten ändern. Nutzen Sie jede Gelegenheit, Dinge im Stehen zu erledigen. Dafür eigenen sich ganz besonders Telefonate, kürzere Besprechungen mit Kollegen oder wenn Sie mal schnell etwas in abgelegten Unterlagen nachlesen müssen. Jede dieser Unterbrechungen des Sitzmarathons mag Ihnen zunächst als Anstrengung vorkommen, aber schon nach kurzer Zeit werden Sie merken, wie wohltuend diese körperliche Aktivität ist und wie sehr sich dies auch auf Ihre geistige Leistungsfähigkeit auswirkt.

Die Umsetzung im Alltag (Teil 2)

  • Verwandeln Sie Ihren Arbeitsplatz durch einen Steh-Sitz-Arbeitstisch in ein kleines "Fitness-Center". Diese Multi-Talente sind mittlerweile absolut ausgereift und in Sekunden verwandelt sich Ihr Schreibtisch in voller Grösse zu einem Steh-Tisch. Die Vorteile sind einleuchtend: Alle Arbeitsmittel und auch schweres Computer-Gerät bleiben an Ort und Stelle und bewegen sich mit in die Höhe. Sie können jederzeit und ohne grosse Mühe zwischen Sitzen und Stehen wechseln. Und für bestimmte Arbeiten sind auch Zwischenhöhen ideal, zum Beispiel beim Sortieren von Unterlagen. Aber auch für diese Lösung gilt natürlich: sie ist nur dann etwas wert, wenn Sie auch Ihr Verhalten umstellen. Regelmässig zwischen Sitzen und Stehen zu wechseln ist entscheidend, möglichst viele Male am Tag. Denn sowohl langes Sitzen wie auch langes Stehen sind ungünstige Körperhaltungen, was dagegen so gut tut, ist der Wechsel zwischen den verschiedenen Haltungen.


Eine Studie hat gezeigt, dass von Mitarbeitern, die drei Monate an einem Arbeitsplatz mit integriertem Stehpult arbeiten konnten, fast 70 % der Befragten angaben, dass sich ihr Wohlbefinden in dieser Zeit gebessert hat oder dass sich vorhandene Beschwerden verringert haben. Und fast alle Beteiligten, nämlich 92 %, haben anerkannt, dass der Belastungswechsel zwischen Stehen und Sitzen vorteilhaft ist.

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